Trio NeuKlang (*1998)

Nikolaj Abramson / Klarinette
Arthur Hornig / Violoncello
Jan Jachmann / Konzert-Akkordeon

Die drei oben genannten Herren verfügen leider über keinerlei literarisches Talent. Sich ihrer Schwäche bewusst, beschlossen sie, ihr Trio von einer so charmanten wie wortgewandten Journalistin beschreiben zu lassen. Es entstand ein Text, geschmückt mit Sätzen wie:
Die extravaganten Eigenarrangements verbinden stilsicher vormals getrennte Genres und Zeiten miteinander und lassen altbekanntes in neuem Klang erklingen.
wortgewandte Journalistin
Die einzigartige Besetzung erschafft einen wandlungsfähigen Klang, der sich zwischen kammermusikalischer Präzision und sinfonischer Weite bewegt.
wortgewandte Journalistin
Nicht dass das alles nicht stimmen würde, aber diese Komplimente ließen die drei Musiker derart erröten, dass sie sich entschieden, den Text doch lieber selber zu schreiben. Sie stellten jedoch fest, dass sich ihre musikalische Realität — in der Mozarts „Kleine Nachtmusik“ nach Tango klingt, Beethovens Sinfonien zu Jazz-Standards werden und Zeitgenössische Musik wohltemperiert erscheint — weniger mit Worten beschreiben lässt als mit ihrer Musik.