Die drei jungen Musiker, allesamt Preisträger bei namhaften Wettbewerben, spielen Piazzollas Tangos so fein ziseliert und ästhetisch, dass sowohl die darin enthaltene tragische Sehnsucht und Melancholie als auch die ihnen innewohnende glühende Leidenschaft eindrucksvoll zur Geltung kommen.“
> www.echo-online.de
Bei aller künstlerischer Solidität, die sich in souveräner Interpretation und in einer brillanten, atemberaubende Klangfarben erzeugenden Spielfertigkeit der drei Musiker zeigte, ging es dem Trio Neuklang aber keineswegs um die Wahrung strenger Konzertatmosphäre. ‚Ä®Ein Faszinosum für sich war, wie Nikolaj Abramson nach jedem seiner hochkonzentrierten Einsätze zur humoristischen Plaudertasche mutierte.
> Ludwigsburger Kreiszeitung
Eine intelligente Musik, die - neben dem vergnüglichen Hören - auch darauf abzielt, dass man genau seine Ohren spitzt, um das eine oder andere bekannte Thema zu erkennen. Man nimmt es dem Trio ab, dass hier mit viel Amüsement und Sinn für musikalischen Humor gesucht, gearbeitet und aufgenommen wurde.
Kulturradio rbb
In atemberaubendem Tempo wechselte das Trio die Blickwinkel und Gemütslagen, die Astor Piazzolla so wunderbar zu beschreiben verstand. Die Geräusche an der Straßenkreuzung einer Großstadt mit lärmenden Menschen und hupenden Autos imitierten sie ebenso gut, wie lieblich-schwärmerische Momente im Park. Kreischende Glissandi, markerschütternde Dissonanzen und katzenartiges Aufheulen kostete das Trio mit hohem schauspielerischem Einsatz ebenso genüsslich aus wie das Innehalten in harmonischen Wendungen. Absoluter Hörspaß gepaart mit musikalischer Intelligenz, technischer Präzision und einem zielgerichteten Gestaltungswillen: Mit diesen Eigenschaften begeisterte das Trio Neuklang in der Reihe "Jenseits von Klassik" bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.
Bietigheimer Zeitung
Jedes ist in seiner Eigenständigkeit sehr charakteristisch, doch gibt es traumhafte klangliche Kombinationen und Verschmelzungen, die dem Ohr gar orchestrale Klänge vorzugaukeln vermögen. Da schmolz die Klarinette dahin, schwang sich in wunderbare Höhen, da sang das Cello und übernahm in kraftvollen Pizzicato-Akkorden selbst Schlagzeug- und Bassaufgaben, da stellte jederzeit das Akkordeon ein Klangfundament, rhythmisch hochakzentuiert, um dann sofort wieder voller Schmelz und klagender Süße melodietragend hervorzutreten. Man fragte sich, ob nicht Beethovens „Elise“ eine heißblütige junge Argentinierin war und sein Mond über Buenos Aires aufging, für den er seine berühmte Sonate schrieb.“
> Potsdamer Neueste Nachrichten
… und wenn die Musiker sich in ihren melancholisch-lustvollen Tangotravestien an vermeintlich totgespielte Themen von Mozart oder Schubert wagen, werden für kostbare Momente sogar Klassiker wieder zum Geheimtipp.
> Berliner Tagesspiegel
Tänzerische Partien von pointierter Verspieltheit …
Schwarzwälder Bote
… kosteten die drei Musiker alle nur möglichen dynamischen Schattierungen aus …
Ruppiner Anzeiger 
Überraschung des Jahres: Bei »lost in tango«, der atmosphärisch-virtuosen Debüt-CD von Trio NeuKlang ist mir, als würde ich mich mit Schubert, Mozart und Piazzolla in verwunschenen Cafés und Tanzlokalen verlieren.
Rondo